Könecke-Areal und Coca-Cola-Platz – Bremen

Bremen
2023

Auslober: Stadt Bremen

2-Phasiger Realisierungswettbewerb
1.Preis Landschaftsarchitektur mit Bruun Möllers Landschaftsarchitekten
2.Preis Städtebau

Industriekonversion | Innerstädtische Entwicklung | Produktive Stadt | Mischnutzung | Entsiegelung | Urbanes Quartier | Quartiersgarage | 6ha | ca. 100.000m² BGF

Die beiden Wettbewerbsgebiete des gekoppelten Wettbewerbs „Quartiersplatz im Coca-Cola-Areal“ und „Könecke-Areal“ in Bremen Hemelingen fügt der Entwurf mit einem grünen Square zusammen, der die Naherholungsversorgung der direkten Nachbarschaften verbessert und als neuer Treffpunkt zwischen beiden neunen Quartieren fungiert. Auch die Schüler*innen und Lehrkräfte der geplanten Berufsschulen finden hier Aufenthaltsräume mit besonderer Qualität. Die Bestandsbäume am Ahlring werden integriert, die Straße selbst an die nördliche Kante verlegt.

Das neue Könecke-Areal stellt das urbane Leben in den Vordergrund und fungiert mit seiner zentralen Lage und vielseitigen Angebot als Verbindungsstück zwischen den umliegenden Stadtteilen und dem Zentrum an der Hemelinger Bahnhofsstraße. Auf begrenzter Fläche bietet das Viertel verschiedene Raumqualitäten: Zwischen belebtem Werkboulevard, Grünem Square und gemeinschaftlichen Innenhof und Dachflächen.

Aus dem Preisgerichtsprotokoll zum Coca-Cola-Platz:
"Ein vielfältig nutzbarer Baumplatz soll das neue Quartier an der Hemelinger Bahnhofstraße prägen. Der südlich angrenzende Teil des Stadtraumes mit einem Angebot für Kinderspiel unter der vorhandenen Linde setzt diese Entwurfsidee fort. Eine kreisrunde rote, künstlerisch gestaltete Kronenbank um die große Rotbuche könnte mit ihrer Assoziation an die historische Nutzung des Coca-Cola-Areals dem Platz eine besondere Ausstrahlung und vielleicht sogar den Namen geben. Damit gelingt den Verfassenden eine selbstverständliche und prägnante Lösung für eine hohe Aufenthaltsqualität und Ausstrahlung auf dem neuen Platz, der über die Bahnhofsstraße hinweg mit dem Hemelinger Marktplatz und dem dort vor einiger Zeit platzierten Kunstwerk korrespondiert.“